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Jahresabschluss-Bilanz

Veröffentlicht: Februar 5, 2012 in Rettungsdienst
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Nach einiger Zeit des Wartens veröffentlichte unser Kreis unlängst die bevorstehende Jahresabschluss-Bilanz des vergangenen Jahres 2011. Wie zu erahnen war, sind die Zahlen durchgehend gleich geblieben; der ein oder andere Monat war etwas vollgepackter mit den Einsatzaufkommen, aber im Großen und Ganzen hat es keine signifikanten Änderungen gegeben. Anders steht es bei unserer Berufsfeuerwehr, die ein 2 bis 2,5mal so hohes Einsatzaufkommen auf das ganze Jahr verteilt auf zu weisen hat, als es das letzte Jahr der Fall war. Vermutungen nach, sind die meisten Einsätze aufgrund fehlender Brandschutzanlagen und Warnvorrichtungen entstanden, welche seit neusten wieder die Rauchmelder-Pflicht (bzgl. Privathaushalte) auf den Diskussionstisch geworfen hat.

Des Weiteren hat der öffentliche Dienst um Rettungsdienst, Feuerwehr, Katastrophenschutz usw. immer mehr und öfter mit Vandalismus und Sabotage zu kämpfen. Dabei ist ein enormer Anstieg an Gewaltakten bzw. versuchten tätlichen Angriffen auf Feuerwehr- bzw. Rettungsdienst-Mitarbeiter zu erkennen, sowie eine gezielte Manipulation und Zerstörungswut gegenüber der Fahrzeuge deren Organisationen. Die in der Großstadt längst bekannte Respektlosgikeit und Hemmungslosigkeit der Öffentlichkeit gegenüber Mitarbeitern bei Fw, Rd und Hilfsorganisationen scheint nun also auf langsam auf die Kleinstädte und Umländer überzuschwappen. Mehrere Lösungsvorschläge wurden bereits auf den Tisch gelegt und ausgearbeitet; die praktische Umsetzbarkeit wird sich wie immer zeigen müssen, wenn es zu einer Verabschiedung etwaiger Gegenmaßnahmen kommt (oder auch nicht 😉 ).

An letzter, erwähnenswerter Stelle sind die Zahlen zu nennen, die die im Fw, Rd usw. arbeitenden Mitarbeiter erfassen, welche unter psychischer Belastung und deren Folgen geeignete Rehabilitationsstätten aufsuchen mussten: sprich, die am Burn-Out- Syndrom, Posttraumatische-Belastungsstörung oder Rückenleiden Erkrankten. Insgesamt ist die Fallrate gesunken, jedoch bewegt sie sich noch auf einem relativ hohen Niveau! „Ein Entgegenwirken gestalte sich meist recht schwierig,“, so wurde ein Zitat des Allgemeinmedizniers Dr. A. Sehnt angefügt, „da sich viele betroffene Mitarbeiter erst in der Spätsphase der jeweiligen Erkrankung melden oder spezialisierte Klinik erst aufsuchen, wenn schon irreversible Schäden zu erkennen sind. Grundsätzlich sollte die Sensibilität für psychische und physische Leiden erneut überdacht werden und schon bei kleinsten Anzeichen für eine solche Erkrankung um Rat gesucht werden. Denn jene Einrichtungen und Verfahren zur Genesungsförderung seien bereits vorhanden und haben durchweg gute Erfolge verzeichnen können.“

Auf ein gutes neues Jahr in Feuerwehr, Rettungsdienst oder anderen Hilfsorganisationen 🙂 !

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